Damit ihr mal einen Einblick bekommt, welche digitalen Hilfsmittel ich für die Reise nutze, möchte ich hier ab und an in einer kleinen Serie diese vorstellen.
Die von mir am meisten genutzte App ist Noforeignland (gibt es auch für den Webbrowser). Der Name ist hier Programm. Ziel, egal wo du hinkommst, es gibt dort schon Informationen wo was zu finden ist. Zwar ist es sehr auf Segler ausgerichtet aber ich denke der normale Pauschaltourist kann hier auch vielleicht Informationen finden, die er verwenden kann.
Hier ein Beispiel von Vonitsa:

*Ich hoffe man kann es auch auf dem Handy einigermaßen lesen, ich Blindfisch könnte es nicht. Nimmt man das Handy quer geht es deutlich besser.
Die Sprechblasen habe ich dazugefügt damit ihr einen schnellen Überblick darüber habt, was da an Informationen drinsteckt. Das ist nur angerissen. Diese App ist echt hilfreich.
Dinghy Dock – wo kann ich mit meinem Dinghy an Land festmachen, das ist super wichtig!
Bei den Ausrufezeichen muss man dann den Text lesen wenn man auf dieses geklickt hat, um zu wissen worum es geht. Das zweite rote Ausrufezeichnen in der Bucht ist zum Beispiel ein ganzer Baum im Wasser der nur mit einem kleinen Stumpf raus ragt. Kann Schäden am Boot verursachen.
Wenn man auf das Symbol in der Karte klickt, dann sehen die Informationen ungefähr so aus, hier am Beispiel von meiner „Sprechblase“ Dinghy dock:

In der App kann der Nutzer sich und sein Boot registrieren, was ich auch gemacht habe. Daher wird mein Boot auch auf der Karte angezeigt. Der Standort wird nicht automatisch gesetzt sondern man macht es manuell, wenn man geankert hat. Wenn ich jetzt jemanden mit Boot kennenlerne, dann frage ich ihn ob er in Noforeignland registriert ist und bei Ja füge ich ihn zu meiner Buddy Liste dazu. Diese Boote sind dann für mich mit einem Herz gekennzeichnet. So kann ich jederzeit sehen, wo sich wer befindet. Wenn irgendwann meine Buddy Liste groß genug ist hoffe ich immer jemanden in der Nähe zu haben wo ich gerade unterwegs bin. Möchte ich Kontakt fahre ich in die gleiche Bucht, möchte ich es nicht, dann eben woanders hin. Ich habe jetzt noch nicht viele, aktuell 4 Boote aber es werden sicher im Laufe der Zeit mehr. Natürlich ist auch nicht jeder dort registriert.
Hier sieht man Helmut und Elkes (die Aachner) Katamaran an Land in der Marina Aktio:

Übrigens, Mülltonnen, oder besser gesagt Müllcontainer, gibt es hier echt überall im öffentlichen Land. So ist es für Ankerlieger wie mich überhaupt kein Problem den Müll loszuwerden. Im Hafen ist es einfach, da ist es immer in der Gebühr mit drin. Aber außerhalb halt nicht. Daher ist Griechenland an der Stelle echt weit, das ist echt super. Es gibt für niemanden einen Grund seinen Müll einfach in die Natur zu werfen. Hier sind an den unmöglichsten Orten Mülltonnen. Wenn man sich oben die Karte anschaut, da gibt es entlang des Strands schon drei Container. Da sind gar nicht die normalen Mülleimer eingezeichnet die es auch noch gibt. Trotzdem gibt es immer noch Menschen die alles einfach auf die Erde werfen wo sie gerade stehen, ein Jammer!

Krass, tolle Info’s überall auf der Welt. Toller Tipp, vielen Dank.
Ja Torsten, vielleicht kann auch der Hardcore-Biker damit etwas anfangen 🙂