…habe ich mir eine Lösung überlegt.
Es ist noch gar nicht so lange her, da ist mir mitten auf dem Weg zu meinem Boot der Motor vom Dinghy ausgegangen. Ich hatte keinen Sprit mehr drin. Der integrierte Tank fasst 1,1 Liter, das ist nicht so viel. Ich habe zwar einen externen Tank der 12 Liter fasst, den ich in das Dinghy stellen kann, aber für die kurzen Strecken ist mir das zu umständlich. Zumindest bisher.
Somit habe ich nach einer Lösung gesucht und eine gefunden. Ich wollte eine kleine Lösung die nicht immer hin und her fliegt und fest verbaut ist.
Die Entscheidung fiel auf einen 1L Kanister der Marke Hünersdorff, das Modell FuelFriend Plus, da es Bügel für eine Befestigung hat. Den gibt es auch mit einem Einfüllstutzen, das wollte ich aber nicht.
Vor Kurzem war Jarek für eine Woche hier, der hat im Flieger eine große Reisetasche voll neuem Equipment mitgebracht. Leider kam die Tasche nicht mit seinem Flug, sondern 4 Tage später mit dem nächsten Flieger aus Berlin. Unter anderem mit zwei großen Flaschen Hela Curry Gewürz Ketchup und vielen Ültje Erdnüssen aber das ist wieder eine andere Geschichte. Die Tasche wog 23 kg. Da war auch der Kanister drin.
Das Projekt startet:

Hier am Spiegel (so wird die Platte bei einem Beiboot genannt, an der der Motor befestigt wird) ist der einzige Platz wo ich etwas befestigen kann:

Rechts und links vom Kanister habe ich Haltebügel festgeschraubt und dann den Spanngurt auf die richtige Länge mit dem Heißschneider zugeschnitten. Das Ergebnis sieht dann so aus:

Bei Bedarf ist er nun schnell griffbereit und mir bleibt das Rudern erspart.
Vielleicht ist das auch eine Lösung für Motorradfahrer als absolute Notreserve unter der Sitzbank, wenn dort genug Platz ist?!
Ein kleines Projekt, das einem aber Frust und Schweiß ersparen kann. Wenn man gegen Welle und Wind anrudert, das Boot etwas weiter weg steht und das Dinghy dann noch voll beladen ist, kann das richtig Arbeit sein, es per rudern zurückzubringen.
PS Das schwarze Oval rechts neben dem Motor ist übrigens ein Wasserdicht eingepackter Apple AirTag

Hallo Norman, coole Idee bin ja gespannt wie Uwe darauf regiert.
Vielen Dank für die vielen Erlebnisse die du mit uns teilst.
Lg Gabi
Tatsächlich gibt es diese kleinen Benzinkanister für die Alukoffer zum außen befestigen. Allerdings hat das Mopped einen größeren Tank als nur einen Liter. Insofern nicht zwingend. Aber für Dein Fingy eine coole Lösung. LG Torsten
Dein Bomber hat auch einen ordentlichen Tank!
Es gibt Sachen, die passieren anscheinend jedem. Wir haben einen 3 PS Außenborder mit einem 1 Liter Tank. Da man bei Wind und Welle den Verbrauch nicht abschätzen kann, haben wir immer einen Ersatzkanister mit. Beim ersten Nachtanken auf dem Wasser habe ich mehr Sprit ins Meer als in den Tank gekippt. Ab jetzt beim Tanken immer den Schorchel tief in den Tank stecken 🙂 (oder einen Trichter benutzen)
Alternativ können wir auch paddeln. Da aber in der Regel nicht beide gleichstark ziehen, mussten wir geradeaus fahren erst üben. Da bekommt der Begriff „Rundfahrt“ gleich eine andere Bedeutung.
Im Übrigen finde ich, ein 6 PS Motor mit 1 Liter Tank ist eine Fehlkonstruktion.
Nach einem Trichter schaue ich noch, ich denke auch das es nicht einfach ist. 1,1 L ist wirklich arg wenig. Bei den gängigen Marken hat Honda da am meisten mit 1,5 L, die anderen liegen ähnlich wie mein Yamaha.