Krall sie dir

Eine Ankerkrale dient zwei Dingen

  • Sie soll die Ankerwinsch entlasten und die Last aufnehmen. Das schützt die Winsch und verlängert deren Leben
  • Starkes Rucken bei Wellengang und Bootsbewegungen aufnehmen und möglichst abfedern

Sie Krallt sich in die Kette und gibt die Last an die Klampen weiter, an denen sie festgemacht ist. Das Tau sollte eine gute Dehnfähigkeit haben, wenn die nicht ausreicht kann man noch sogenannte Ruckdämpfer einarbeiten.

Hier ein Bild aus dem Internet wie es im angebauten Zustand aussehen kann.

Die Kette hängt durch und ist entlastet, die Ankerkralle in die Kette eingehakt und die Leinen der Ankerkralle gespannt und nehmen die Last auf. Hier die dicken Gummiwürste sind Ruckdämpfer, die nehmen kurze harte Belastungen auf, dehnen sich dabei. Darum ist die Leine auch darum gewickelt damit da ein „Spielraum“ drin ist. So kommen die Stöße nicht direkt am Boot an und es ist „sanfter“.

Ich habe mich für dieses Modell entschieden, mal schauen wie es sich in der Praxis bewährt. Das fertige Ergebnis zeigt die Kralle mit angebrachter Leine. Die Leine ist eine Liros Handy Elastic 14mm mit einer Dehnungsmöglichkeit von mehr als 20%. Daher probiere ich es erst einmal ohne Ruckdämpfer. Das Gummi ist hier im Mittelmeer auch schnell kaputt und muss öfter ausgetauscht werden. Auch meine bestellten Festmacherleinen sind von diese Sorte, das Paket ist auf dem Weg zu mir und sollte in den nächsten Tagen ankommen. Dazu gibt es dann auch einen Beitrag.

Recht unspektakulär! Es ist für diesen Anwendungsfall ein spezieller Knoten den ich mir aus dem Internet heraus gesucht habe.

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